Gm1959 - Gottesauer Brücke, in der Fernsicht Karlsruhe - Gemälde, Landschaft - Kuntz, Karl (1770-1830) (Kunst u. Kunsthandwerk 19. Jh.)

Sammlung
Kunst u. Kunsthandwerk 19. Jh.
Inventarnummer
Gm1959
Allgemeine Bezeichnung
Gemälde, Landschaft
Besitzverhältnis
Leihgabe
Vorbesitzer/Leihgeber
Stiftung zur Förderung Alter Kunst, Vaduz/Liechtenstein##***##Dr. Michael Grünwald
Name des Herstellers
Kuntz, Karl (1770-1830)
Kuntz, Karl; 29.07.1770 Mannheim-08.09.1830 Karlsruhe
Herstellungsdatum
1813
Material und Technik
Öl auf Holz
Maße
Rahmen: H. 78,5 cm; B. 99,9 cm; T. 9,5 cm; Gemälde: H. 50,0 cm; B. 69,0 cm;
Abänderungsanmerkung Maße
ohne Rahmen: H.: 50,0 B.: 69,0 cm
mit Rahmen: H.: 78,5 B.: 99,9 T.: 9,5 cm
Beschreibung
Gekonnt hat Kuntz die Stimmung der morgendlichen Szene des Viehaustriebs in den lichten, warmen Farben, die über der Landschaft, den Tieren und Menschen liegen, erfasst. Über eine steinerne, diagonal in die Bildtiefe führende Brücke, die einen kleinen Bach überfängt, treibt ein Hirte eine Herde von Kühen und Ziegen. Nach Überqueren der Brücke laufen die Tiere, die in der Morgensonne lange Schatten werfen, in einem großen Bogen auf den Betrachter zu. Den Brückenkopf flankiert ein weit ausladender, das Bild rahmender, bzw. in das Bild einführender Raum, der sich dunkel vor dem rötlich-blauen Morgenhimmel abzeichnet. Ein zweiter steht als Markierung des Mittelgrundes auf dem flachen Weideland nach rückwärts versetzt vor dem tiefliegenden Horizont, wo sich im blassen Morgendunst die Silhouette der Stadt Karlsruhe abzeichnet. Ein dritter Baum schließt das Bild an der rechten Seite ab. Die schmalen, spitz zulaufenden Wolken, die aus der Tiefe des Raumes über den blauen Himmel ziehen, verleihen dem Bild eine besondere Dynamik.
Provenienz
Hofzahlmeister Burkhard, Karlsruhe/USA - Privatsammlung USA - Seit 1992 als Leihgabe im GNM
Provenienz
Vitrinentext
1Deutsch2002 von Ursula PetersWie für viele Künstler auf dem Weg zum Naturalismus waren auch für Kuntz die niederländischen Tier- und Landschafts¬maler des 17. Jahrhunderts ein großes Vorbild. Um 1800 waren insbesondere Gemälde in der Manier des Paulus Potter sehr geschätzt. Kuntz, der vor 1808 zum Hofmaler des badischen Herzogs in Karlsruhe ernannt worden war, folgte dieser Nachfrage. Seine auf gründlichem Naturstudium basierenden Arbeiten fanden bei seinen Zeitgenossen höchstes Lob, man bezeichnete in als "Pfälzischen Potter"
Literatur
Benedikt, Liselotte: Der badische Hofmaler Carl Kuntz 1770-1830. Karlsruhe 1981, S. 18, S. 171, Nr. 177.
Mayer, Bernd: Karl Kuntz. Gottesauer Brücke, in der Fernsicht Karlsruhe. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, 1993, S. 342--344.
Kuntz, Karl. In: AKL Online, Dok-ID: _00103460 (14.05.2011).
Katalog
Standort
12 Südwestbau, 3.OG, Sammlung (12.4.01)
Konservatorische Bedingungen
19-23 °C50% / +-5 rFmax. 350 lxgerahmtVitrine, abschliessbarKlimavitrine, abschliessbarAlarmsicherung der RäumeAlarmsicherung der VitrineAufsicht während der ÖffnungszeitenWache während der Schliesszeitenmax. 3.5 mW/m²
Restaurierungswerkstatt
Gemälde und Skulptur
Bearbeiter (Restaurierung)
Martin Tischler
Status
begonnen
Anmerkungen
Revision 2016 für Grünwald: Rahmen leicht pflegebedürftig. Gemälde Tafelriss links oben. Ansehen. Gemälde und Rahmen ausstellungsfähig.
Klima Aktiv
--
Klima Passiv
Raumklima
Schadstofffilterung
nein
Alarm
Raumsicherung
Standort
Sammlung 19. Jh. / Tiefdepot
Transport durchs Haus zur Ausstellung
Restaurator / ATD / Kunsttransportfirma
Objekt in Ausstellung
Ja
Präsentationsmaße
Typ
Gemälde mit Rahmen
Messwerte
H.: 78,5 B.: 99,9 T.: 9,5
Messeinheit
cm
Präsentationsform
Wand
IKK-Präsentationsform
Wandhängung
Gruppennummer
13.5 Gemälde Natur
Objekte der Gruppe
Änderungsdatum
16.11.2023
14.12.2023