Material und Technik
Öl auf Leinwand; Goldrahmen mit Hohlkehle und Wulst nach innen, mit grüner Farbe leicht getönt; Goldvorstoßleiste
Beschreibung
Auf einem nächtlichen Weg, der von rechts vorne in die Tiefe auf ein niedriges weiß gestrichenes Bauernhaus zuläuft, halten vorne im Schreiten zwei Männer inne und blicken überrascht nach links auf die am Rand eines in der Wiese liegenden Weihers tanzenden Irrlichter. Ein Fenster des Hauses im Hintergrund ist erleuchtet, Rauch steigt aus dem Kamin. Ein hoher Wald schließt den Hintergrund ab. Links oben ein fahler Himmelstreifen. Unbezeichnet, undatiert.
Literatur
Hamann, Richard: Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert. Leipzig/Berlin 1914, S. 298. (Zu Franz Skarbina)
Der Berliner Maler Franz Skarbina: ein Querschnitt durch sein Werk. Bearb. von Irmgard Wirth, Ausst.Kat. Grosse Galerie des Berlin Museums. Berlin 1970/71.
Hamann, Richard/Hermand, Jost: Impressionismus = Epochen deutscher Kultur von 1870 bis zur Gegenwart. Bd. 3, (2. Aufl.). München 1974, S. 118, 191. (Zu den Zitaten von Bie und Liebermann)
Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg 1995, S. 257--258, Abb. 16.
Peters, Ursula: Irrlichter. Eine nächtliche Impression von Franz Skarbina. In: Monatsanzeiger des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, Nr. 179, Februar 1996, S. 8--9.
Skarbina, Franz. In: AKL Online, Dok-ID: _00224018 (16.06.2011).