Material und Technik
Tempera auf Holz, aufgeleimte und mit Holzstiften befestigte profilierte Rahmenleiste, ehemals marmoriert, vergoldet, . Kanten der Tafel nach hinten abgeschrägt.
Beschreibung
In einem Lichtloch über grauer Wolkengirlande steht oben die hl. Wolflindis mit einer kleinen Kanne in der rechten Hand und einem Palmziweug in der linken. Sie trägt ein grünes Kleid mit rotem Mieder (?) und einen roten Mantel. Auf ihrem Haupt eine Krone und Perlenschnüre im Haar, um den Hals und am Handgelenk. Von der Heiligen gehen Gnadenstrahlen auf eine unter ihr in einem Bett liegenden kranken Frau aus, die zu ihr hochblickt.
Beziehung zu anderen Objekten
Vermutlich aus der Wolflindis-Wallfahrtskapelle Reisbach stanmmend, in der sich noch mehrere vergleichbare Tafeln befinden: Wallfahrtsinventarisation Inst. für Volkskunde, München: Reisbach Lkr. Dingolfing, Niederbayern. Vgl. Rudolf Kriss: Die Volkskunde der Altbayerischen Gnadenstätten Bd. 2, München 1955, S. 80-81; A. Rosenthal-Dürr: Die Hl. Wolflindis, in: Verh. d. Hist Ver. für Niederbayern, 79. 1953, S. 7-46.
Gleicher Herkunft auch Slg.RichterVB219, 221, 222, 223, 224, wobei VB224 vom gleichen Maler zu stammen scheint. Dessen Eigenart ist besonders das pastose Aufsetzen weisser Punktreihen (Perlenschnüre usw.) Aus Reisbach auch V. 47, 234, 286 der Slg. Kriss, BNM (vgl. L. Kriss-Rettenbeck: Das Votivbild, 1961, S. 157ff. Vgl. auch Slg. RichterVB220.
Literatur
Vgl. Rudolf Kriss: Die Volkskunde der Altbayerischen Gnadenstätten Bd. 2, München 1955, S. 80-81
A. Rosenthal-Dürr: Die Hl. Wolflindis, in: Verh. d. Hist Ver. für Niederbayern, 79. 1953, S. 7-46.